Meine (un)perfekte Routine.

Letztens war kein guter Tag für meine Morgenroutine. Ich gehe immer gern spät ins Bett (als Teenager habe ich ganze Nächte durchgemacht, ja auch mehrere hintereinander…), aber an diesem Tag bzw. dem Vorabend war es ein bisschen zu spät.

Morgens ging also mein Wecker an. (Ich habe so einen tollen Wecker, der mich mit Naturgeräuschen weckt – seitdem lasse ich mich deutlich lieber wecken!) …. und die Vögel im Wecker zwitscherten… und zwitscherten…
Als ich dann irgendwann tatsächlich aufgewacht bin vom Zwitschern, konnte ich mich nicht aufraffen. Das Bett war so schön kuschelig und warm. Und es war ja auch noch dunkel draußen.
Dann habe ich mir gesagt: Okay Sonia, Du stehst jetzt mal auf und gehst ins Bad: Duschen. Und danach schaust Du weiter. Wenn Du willst, kannst Du danach ja immer noch ins Bett gehen.

Mir war tief im Inneren klar, dass: wenn ich erstmal geduscht habe, der Rest schon gehen wird. Manchmal ist es nur eben genau dieser erste Schritt, der so schwer zu schaffen ist.
Und mir hilft es dann sehr, mich nicht auf alle Dinge zu fokussieren, die noch vor mir liegen, sondern immer nur auf den nächsten, ersten Schritt. Das scheint viel weniger anstrengend!
Und gestern Morgen ging es dann auch. Schritt für Schritt. Und als ich erstmal geduscht hatte, war der nächste Schritt auch gar nicht so schwer zu schaffen.

Geht es Dir manchmal auch so, dass Du Dich aus irgendeinem Grunde nicht aufraffen kannst, Deine Routine zu machen oder überhaupt erstmal damit zu starten?

Diese 4 Dinge helfen mir,
wenn das Durchhalten mal schwierig ist:

Ein Schritt nach dem anderen – konzentriere Dich immer nur auf das, was Du als nächstes tun willst. Nur der nächste kleine Schritt ist wichtig.

 

Mein großes Ziel – Im Hinterkopf habe ich immer das große Ziel, dass ich mit meiner Routine erreichen kann. Durch meine täglichen Eintragungen in meinem Wochen-Planer gehe ich z.B. viel organisierter an den Tag, die Woche und meine Ziele.

 

Bei manchen Routinen hilft es mir sehr anderen davon zu erzählen, dass ich das tun will.
Teilweise kannst Du Gewohnheiten dann auch mit anderen machen (joggen z.B.), teilweise können andere Dich durch ihre Nachfragen motivieren, dran zu bleiben.

 

Last but not least:
Mein Habittracker hilft mir sehr an neuen Routinen dran zu bleiben. Hier kann ich meine Gewohnheiten “abhaken”, das gibt mir ein befriedigendes Gefühl und motiviert mich. Für den Anfang tut es da auch einfach eine Excel-Tabelle 😉

Routinen dürfen sich auch mal ändern.

Ja, wirklich! Routinen dürfen sich auch mal ändern.

Lange Zeit war mir das gar nicht bewusst.
Ich habe lange, lange jeden Morgen meditiert, weil ich wusste: es tut mir gut. Trotzdem habe ich gemerkt: ich habe gerade gar nicht so viel Freude daran.
Und irgendwann wurde mir klar: Ich darf damit auch eine Zeit lang pausieren. Ich darf eine andere Routine ausführen und irgendwann fange ich wieder mit dem Meditieren morgens an.

Das war sehr befreiend für mich.

 

Welche Gewohnheit wolltest Du schon lange mal in Dein Leben bringen? Und warum hast Du noch nicht angefangen?
Schreib es mir gern. Ich freu mich auf Post von Dir!

Alles Liebe

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